Das Verfahren zur Erlangung einer Aufenthaltserlaubnis muss von jedem Ausländer durchlaufen werden, der beabsichtigt, in Uruguay zu wohnen, damit er anschließend über ordnungsgemäße Papiere verfügt.

Dauerhafte Aufenthaltserlaubnis: Gesetz 19.254: Dieses Dokument wird ausländischen Verwandten von Uruguayern sowie           Staatsangehörigen der Mitgliedsländer und der assoziierten Staaten des Mercosur gewährt.

Die gewöhnliche befristete Aufenthaltserlaubnis: Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit für Ausländer, sich für einen             bestimmten Zeitraum, der länger ist als 180 Tage, für einen spezifischen Zweck in Uruguay aufzuhalten. Sie müssen je nach der         Art dieses Zwecks bestimmte Anforderungen erfüllen.

Befristete Aufenthaltserlaubnis für Angehörige der Mercosur-Länder: Dabei handelt es sich um eine befristeten                             Aufenthaltserlaubnis, die Staatsangehörigen der Mitgliedsstaaten des Mercosur und der assoziierten Staaten gewährt wird.

 

Unbefristete gesetzliche Aufenthaltserlaubnis: Dieses Verfahren muss ein ausländischer Staatsbürger durchlaufen, der                 dauerhaft in Uruguay leben möchte (mit Ausnahme von Staatsangehörigen der Mitgliedsstaaten des Mercosur und der                       assoziierten Staaten sowie von Ausländern, die Beziehungen zu Uruguayern unterhalten:

– Verheiratete, (gerichtlich anerkannte) Lebensgefährten, Eltern, Geschwister), um seinen Aufenthaltsstatus in Uruguay zu regeln.

– Ausländer ohne derartige Bindungen an uruguayische Staatsangehörige, mit weniger als 7 Jahren Aufenthalt im Land

– Ausländer ohne derartige Bindungen an uruguayische Staatsangehörige, mit 7 bis 20 Jahren Aufenthalt im Land

– Aufenthaltserlaubnis für Ausländer, die pensioniert oder in Rente sind (Gesetz Nr. 16.340).

 

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.gub.uy/ministerio-relaciones-exteriores/comunicacion/publicaciones/tipos-de-residencia

IMPFUNGEN: Alle Antragsteller müssen nachweisen, dass sie die im Impfausweis-Schema der Republik Östlich des Uruguay vorgesehenen Impfungen, ihrem Alter entsprechend, erhalten haben.

 

Legalisation, Apostille: Alle eingereichten ausländischen Dokumente müssen mit Apostille versehen oder legalisiert sein (je nach Herkunftsland), mit Ausnahme von Führungszeugnissen mit elektronischer Signatur und Verifizierungscode, deren Echtheit durch Sicherheitscodes oder auf den offiziellen Webseiten der Behörden der Herkunftsländer, die das jeweilige Dokument ausstellen, bestätigt werden kann. (Art. 112 Gesetz 19670).

Übersetzung: Dokumente, die nicht auf Spanisch verfasst sind, müssen von einem vereidigten uruguayischen Übersetzer übersetzt werden.

Führungszeugnis: Führungszeugnisse sind ab dem Zeitpunkt ihrer Ausstellung 6 Monate lang gültig, es sei denn, auf ihnen wäre eine kürzere Gültigkeitsdauer angegeben. Sie müssen landesweit gültig sein, von Bundesstaaten oder Provinzen ausgestellte Führungszeugnisse sind nicht ausreichend. Es ist mit ihnen dasjenige Ausweisdokument vorzulegen, auf das hin das Zertifikat ausgestellt wurde.